
Seit mehr als zehn Jahren bin ich begeisterte Läuferin. Drei Mal pro Woche drehe ich eine Fünf-Kilometer-Runde, meist allein. Aber nicht im Wettkampfmodus. Ich höre auf meinen Körper. Je nach Tagesform bin ich schneller oder langsamer unterwegs. Je nach Stimmung höre ich Musik oder Podcasts. Laufen befreit meinen Kopf und macht Freude.
Ich erlebte mehrmals das „Runner’s High“, den Moment purer Freude. Das motiviert jedes Mal aufs Neue. So gab es noch nie ein gehetztes „Ich muss noch laufen“. Das ist bewusste Auszeit. Wenn es ein vollgepackter Tag nicht zulässt, okay, dann eben morgen. An freien Tagen gönne ich mir längere Läufe. Hier spielt Zeit keine Rolle. Am Wochenende bin ich oft mit meinem Freund unterwegs. Und ich nehme gern an Marathons mit anderen Laufbegeisterten teil, in Graz, Salzburg und der Wachau, dem Wolfgangseelauf oder Wings for Life World Run. Bisher lief ich aber nur Halbmarathons. Hart.
Bild: Ö3